für Blinde und Sehbehinderte in Südafrika
So fing alles an
Gründerin des Vereins ist Cäcilia Dullin. Sie lebt seit 1972 in Odenthal und gehört der Ev. Domgemeinde Altenberg an. Sie erzählt, wie Sie dazu kam, eine Hilfsorganisation ins Leben zu rufen:
"Schon seit Jahrzehnten habe ich Kontakte zu Südafrika. Ich liebe dieses Land und seine Menschen. Nach einem Einschnitt in meinem Leben fasste ich den Entschluss, den bedürftigen und armen Menschen dort zu helfen. Aber wie?
Freunde in Kapstadt erzählten mir von Helen Lieberman, die sich seit über 30 Jahren um die Belange ihrer armen, schwarzen Mitbürger kümmert. Nach dem Ende der Apartheid 1992 gründete sie die Hilfsorganisation Ikamva Labantu (zu deutsch: „Die Zukunft unserer Menschen“).
Ich lernte Helen Lieberman kennen. Sie führte mich durch die Townships (Armenviertel) rund um Kapstadt (oben ein Bild eines solchen Townships), und danach stand für mich fest: „Hier muss ich helfen“. Helen Lieberman machte mich mit der sehbehinderten Avril Hoepner bekannt, die sich um eine Gruppe blinder und sehbehinderter schwarzer Menschen kümmerte. Eine ihrer ersten Aktionen damals war, die verzweifelten und hungernden Menschen wenigstens einmal in der Woche aus der Trostlosigkeit ihrer Bretterbuden heraus zu holen. In einer angemieteten Turnhalle konnten sie für einige Stunden mit anderen Menschen in Kontakt kommen, sich unterhalten und satt essen. Das war 1998. Solch eine Aktion hilft aber nur kurzfristig und das konnte es nicht sein. Auch blinde Menschen müssen menschenwürdig leben können."
Erste Aktionen
Avril Hoepner begann damit, die Menschen mit Töpferarbeiten, Textilmalerei, Strickarbeiten und anderem zu beschäftigen. Es waren zwar nur Kleinigkeiten, aber sie konnten verkauft werden. Jeder selbstverdiente Cent stärkte das Selbstwertgefühl der blinden und Not leidenden Menschen, die dadurch das Gefühl bekamen, nützliches Mitglied der Gesellschaft zu sein – und sie hatten miteinander sehr viel Spaß und Freude. Auch das war wichtig.
Die Idee
Das alles war aber nur ein Tropfen auf dem sprichwörtlichen heißen Stein. Eine Idee musste gefunden werden, die auch für die Zukunft tragfähig war. Avril Hoepner und Cäcilia Dullin hatten einen Gedanken: Blinde können doch wunderbar massieren. Sie haben ein ganz anderes Gespür in den Händen als viele Sehende. Das war die Idee! Blinde und Sehbehinderte sollten zu Masseurinnen und Masseuren ausgebildet werden. Lesen Sie unter den folgenden Punkten, was daraus und aus anderen Projekten geworden ist.
Was wurde erreicht?
- Praxen für Aromatherapie-Massage – Light & Healing Centre
- Projekte von Pastor John Philmon
- Sonstige Hilfen
- Schauen Sie sich einen kurzen Film über den blinden --> Pedro Vicente an, der sich zum Massagetherapeuten hat ausbilden lassen und heute bei WEBA und an anderen Stellen arbeitet.
Eine Erfolgsgeschichte
Ithemba Lethu Deutschland e.V. ist eine Erfolgsgeschichte – und das alles wurde erreicht durch Spenden. Ein herzlicher Dank geht an alle Spenderinnen und Spender.
Wenn auch Sie helfen wollen, dann können Sie es durch Mitgliedschaft im Verein tun oder durch Spenden. Jeder kann Mitglied von "ITHEMBA LETHU Deutschland e.V." werden. Der Verein ist als mildtätig anerkannt und steuerbefreit. Der Aufnahmeantrag ist unter Angabe von Namens, Alter und der Adresse schriftlich einzureichen. Der jährliche Beitrag beträgt 26,00 EUR. Spendenbescheinigungen werden selbstverständlich ausgestellt.
Ihre finanzielle Hilfe wird weiterhin dringend gebraucht, um Hilfe zur Selbsthilfe geben zu können.
Spenden
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